MeriYoga
Alle Geschehnisse im menschlichen Leben gründen in einer
Urkraft, werden gespeist und durchwirkt von Lebensenergie.
Die Japaner nennen diese Lebensenergie Ki, bei den Chinesen heißt
sie Chi, und in der indischen Tradition wird sie Prana genannt.
Der Auffassung dieser östlichen Lehren zufolge fließt
die Lebensenergie im menschlichen Körper in bestimmten Bahnen,
den Meridianen. Mit diesem Meridiansystem hatten die Ärzte
im Fernen Osten schon sehr früh eine "Landkarte"
der Energieverbindungen des menschlichen Körpers zur Hand,
mit deren Hilfe sie eine gezielte Behandlung von Krankheiten vornehmen
konnten.
Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die am Körper in vertikaler
Richtung verlaufen. Sie sind nach Organen oder Funktionen benannt
und verlaufen symmetrisch auf beiden Körperhälften.
Wenn die Lebensenergie im Menschen ungehindert fließen kann,
wenn alles "im Fluß" ist, fühlt sich der
Mensch rundum gesund und harmonisch. Wenn sie aber nur spärlich
fließt oder das Fließen zum Stillstand kommt, entsteht
Unausgeglichenheit, Unwohlsein, Krankheit. Sowohl ein Mangel als
auch ein Überschuß an Energie kann krank machen.
Die MeriYoga-Übungen sind eine Abfolge von sechs Haltungen
als Partnerübung. Sie helfen, Energiemängel zu beseitigen
oder Energiestaus aufzulösen. Sie dienen dem Energieausgleich
im Körper und wirken zentrierend. Die Organe werden an ihre
eigentliche Funktion erinnert. Das Ergebnis ist Gesundheit, Vitalität,
emotionale Stabilität und ein erhöhtes Wohlbefinden.
Die Anleitung zu den Übungen gibt es hier.

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